Verlassen

Ich steh vor seiner Tür wie oft um diese Zeit, schläfst Du schon mein Kind? Nein er wartet noch auf mich. Was ist nur passiert, warum keine Hilfe weit und breit? Warum verlangst Du das von mir? Ich liebe doch nur Dich. Dieser Abschied tut so weh in meinem Herzen, Du sagst, es ist vorbei, du kannst das so nicht mehr. Der andere gibt dir Zeit und zündet auch mal Kerzen. Aber was ist mit unserem Kind, unserem gelebten Traum? Wie soll ich weiterleben, ohne das Liebste in Zeit und Raum? Lass es uns versuchen, und Du wirst sehn, wir könne es schaffen, können neue Wege gehen. Leise öffne ich die Tür, er sitzt im Bett und strahlt mich an, die Arme streckt er mir entgegen, mein Herz glüht vor Liebe, wie soll ich ihm nur sagen, was ich selbst nicht glauben kann? Wenn er mich fragt, warum ich nicht einfach bei ihm bliebe? Schatz, guck tief in Dich hinein, da muss doch noch was sein, Ein kleiner Funke, ein Rest von dem was einmal war, vielleicht ein Stück Hoffnung zum glücklich sein. Aber was ist mit unserem Kind, unserem gelebten Traum? Wie soll ich weiterleben, ohne das Liebste in Zeit und Raum? Lass es uns versuchen, und Du wirst sehn, wir könne es schaffen, können neue Wege gehen. Langsam geh ich auf ihn zu, den Teddy hinter mir versteckt, ich stolper über sein Auto und freu mich auf sein Gesicht, wie er sich schadenfroh freut und so tut, als wenn er sich erschreckt, ich kanns ihm noch nicht sagen, ich schaff das heute nicht. Aber was ist mit unserem Kind, unserem gelebten Traum? Wie soll ich weiterleben, ohne das Liebste in Zeit und Raum? Lass es uns versuchen, und Du wirst sehn, wir könne es schaffen, können neue Wege gehen.

2.1.14 16:30

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