Verlassen

Ich steh vor seiner Tür wie oft um diese Zeit, schläfst Du schon mein Kind? Nein er wartet noch auf mich. Was ist nur passiert, warum keine Hilfe weit und breit? Warum verlangst Du das von mir? Ich liebe doch nur Dich. Dieser Abschied tut so weh in meinem Herzen, Du sagst, es ist vorbei, du kannst das so nicht mehr. Der andere gibt dir Zeit und zündet auch mal Kerzen. Aber was ist mit unserem Kind, unserem gelebten Traum? Wie soll ich weiterleben, ohne das Liebste in Zeit und Raum? Lass es uns versuchen, und Du wirst sehn, wir könne es schaffen, können neue Wege gehen. Leise öffne ich die Tür, er sitzt im Bett und strahlt mich an, die Arme streckt er mir entgegen, mein Herz glüht vor Liebe, wie soll ich ihm nur sagen, was ich selbst nicht glauben kann? Wenn er mich fragt, warum ich nicht einfach bei ihm bliebe? Schatz, guck tief in Dich hinein, da muss doch noch was sein, Ein kleiner Funke, ein Rest von dem was einmal war, vielleicht ein Stück Hoffnung zum glücklich sein. Aber was ist mit unserem Kind, unserem gelebten Traum? Wie soll ich weiterleben, ohne das Liebste in Zeit und Raum? Lass es uns versuchen, und Du wirst sehn, wir könne es schaffen, können neue Wege gehen. Langsam geh ich auf ihn zu, den Teddy hinter mir versteckt, ich stolper über sein Auto und freu mich auf sein Gesicht, wie er sich schadenfroh freut und so tut, als wenn er sich erschreckt, ich kanns ihm noch nicht sagen, ich schaff das heute nicht. Aber was ist mit unserem Kind, unserem gelebten Traum? Wie soll ich weiterleben, ohne das Liebste in Zeit und Raum? Lass es uns versuchen, und Du wirst sehn, wir könne es schaffen, können neue Wege gehen.

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Du

Nun sitze ich hier und schreib diese Zeilen, weh tut mein Herz, nur Du kannst es heilen, ich blicke zurück, Du sitzt hinter mir, ich kann's gar nicht glauben, wo ist nur das wir, wollten wir nicht glücklich sein, in allem was wir tun, nicht die selben Fehler machen, die Vergangenheit ruhn? Doch das was uns ausmacht, doch das was wir sind, wo das Schicksal uns auslacht, wie das Segel den Wind, hat Dich mir genommen, mein Herz ist bei Dir, Das Leben mich auslacht, welch Loch tief in mir. Uns kann nichts geschehn, uns gehörte die Welt, da waren wir sicher, haben das Glück uns bestellt, jetzt blicke ich zurück, Du sitzt hinter mir, ich blicke zur Seite, da steht nur mein Bier, wollten wir es nicht anders machen, wie vorher erlebt, nicht alles tun, das unser Herz im siebten Himmel schwebt? Doch das was uns ausmacht, doch das was wir sind, wo das Schicksal uns auslacht, wie das Segel den Wind, hat Dich mir genommen, mein Herz ist bei Dir, Das Leben mich auslacht, welch Loch tief in mir. Bitte dreh Dich doch um und lächel mich an, reich mir Deine Hand, drück Dich an mich ran, ich blicke zurück, Du sitzt hinter mir, kein Funke von Hoffnung, keine Liebe in Dir, ich weiß es wird besser, das glaub ich ganz fest, ich werd um Dich kämpfen, wenn Du mich nur lässt. Doch das was uns ausmacht, doch das was wir sind, wo das Schicksal uns auslacht, wie das Segel den Wind, hat Dich mir genommen, mein Herz ist bei Dir, Das Leben mich auslacht, welch Loch tief in mir. Ich schreib diese Zeilen, suche Hoffnung für mich, ich brauch gar nicht viel, ich brauch doch nur Dich, ich blicke zurück, Du sitzt hinter mir, doch jetzt stehst Du auf und kommst her zu mir, gibst mir einen Kuss und sagst komm doch her, dein Lied hat noch Zeit, allein sein ist schwer. Doch das was uns ausmacht, doch das was wir sind, wo das Schicksal uns auslacht, wie das Segel den Wind, hat Dich mir genommen, mein Herz ist bei Dir, Das Leben mich auslacht, welch Loch tief in mir.

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